Domain-Driven Design

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Domain-Driven Design (DDD) ist eine Herangehensweise an die Modellierung komplexer Software. Wurde 2003 von Eric Evans in seinem gleichnamigen Buch geprägt.

1 Beschreibung

  • Basiert auf zwei Annahmen:
    • Schwerpunkt des Softwaredesigns liegt auf Fachlichkeit und Fachlogik
    • Entwurf fachlicher Zusammenhänge sollte auf einem Fachmodell basieren
  • Problemfeld wird im DDD als Anwendungsebene bezeichnet
  • Im Mittelpunkt steht die Domäne

2 Konzept

  • Konzentration auf die Domäne des Kunden
  • Anderes, wie Infrastruktur, steht im Hintergrund
  • Anwendung von ubiquitäre Sprache(Allgegenwärtige Sprache)
  • Entwurf der Software über ein Model (Domain Model)

3 Bestandteile des Domänenmodells

3.1 Entitäten

  • Objekte, die durch ihre Identität definiert werden
  • Meist durch eindeutige Identifikatoren modelliert

3.2 Wertobjekte

  • Objekte, die durch ihre Eigenschaften definiert werden
  • Meistens als unveränderliche Objekte modelliert

3.3 Assoziationen

  • Beziehungen zwischen zwei oder mehr Objekten
  • Angelehnt an die SQL-Relationen: 1:1,1:n,n:1,m:n

3.4 Aggregate

  • Zusammenfassungen von Entitäten und Wertobjekten
  • Dient der Zugriffskontrolle, eine Entität hat als einziger Zugriff auf das Aggregat

3.5 Serviceobjekte

  • Sind für die Kommunikation der Objekte zuständig
  • Service verarbeiten als Eingabe und/oder Ausgabe Entitäten bzw. Wertobjekte

3.6 Fabriken

  • Erzeugung von Fachobjekten in Fabrik-Objekte verlagern

3.7 Repositories

  • Abstrahieren die Persistierung und Suche von Fachobjekten

3.8 MVC

  • Bildet das Layered Architecture für DDD

4 Quellen

  1. https://de.wikipedia.org/wiki/Domain-driven_Design
  2. Buch:TYPO3 Extbase - Autor:Patrick Lobacher - Verlag:open source press


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